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Vermögensaufbau ab dem ersten Einkommen

Vermögensaufbau ab dem ersten Einkommen

Vermutlich haben Sie gerade den ersten Job angenommen, oder sich nebenbei ein tolles Taschengeld verdient. Das erste Einkommen liegt endlich auf dem Konto oder bar in der Hand und Sie fragen sich nun, wie Sie mit dem Vermögensaufbau starten können.

Zu allererst: Glückwunsch, dass Sie sich diese Frage überhaupt stellen! Damit sind Sie im Vermögensaufbau weiter als der Großteil der Bevölkerung! Da wollen wir natürlich sofort weiter helfen und einige spannende Tipps teilen, wie das Einkommen bestmöglich verwendet werden kann! Mit nur vier Schritten können Sie Ihr Vermögen bis zur Finanziellen Freiheit aufbauen!

 

Geld zur Seite legen

Egal ob Sie Regeln generell toll finden, oder lieber einen großen Bogen darum machen: In diesem Fall sollten Sie eine einzige, einfache Regel befolgen: Von jedem Einkommen, das Sie erhalten, legen Sie einen gewissen Anteil zur Seite. Das kann ein monatlicher Betrag sein oder ein prozentueller Anteil des Monats- oder Wocheneinkommens. Wenn Sie noch gar keine Ahnung haben, mit wie viel Sie beginnen sollen: Wir empfehlen mit mindestens 10 Prozent zu starten, gerne auch mehr, wenn es Ihre Lebensumstände zulassen!

Wenn Sie aber nun das Geld beiseite legen, was genau sollten Sie damit tun? Worin sollten Sie investieren? Aktien, Immobilien, Sparbücher, Bausparer,… Die Palette der Investitionsmöglichkeiten ist beinahe unendlich. Daher haben wir 4 Schritte definiert, die optimal dafür geeignet sind.

 

Schritt 1: Notgroschen

Der erste – und wahrscheinlich auch wichtigste – Schritt ist der so genannte Notgroschen. Der Notgroschen ist, wie der Name schon suggeriert, Geld, das in Notfällen zur Verfügung stehen muss. Da geht es nicht darum, dass unnötiger Schnickschnack damit gekauft wird, sondern Notfälle überbrückt werden können, die hohe unerwartete Kosten verursachen.

Klassische Beispiele hierfür wären eine kaputte Waschmaschine, die Reparatur für das Auto oder Moped, das für den Weg zur Arbeit notwendig ist oder aber auch Geld das Ihnen dabei hilft Ihre monatlichen Kosten zu decken, sollten Sie unerwartet Ihren Job verlieren.

Die Höhe des Notgroschens ist nicht pauschal festzulegen, da wir Ihren Lebensstandard nicht kennen. Allgemein werden aber zwischen 3 und 6 Monatsgehälter netto empfohlen.  Dieses Geld soll Ihnen Sicherheit geben, dass Sie im Notfall immer ein kleines Finanzpolster haben, das Ihnen über eine schwierige Zeit (wenigstens aus finanzieller Sicht) weiterhilft.

Da der Notgroschen Geld sein sollte, das rasch verfügbar ist, ist hier vor allem auf Sicherheit und die leichte Erreichbarkeit zu achten. Das bedeutet, Sie sollten das Geld beispielsweise in bar, auf einem Tagesgeldkonto, einem Sparkonto oder Sparbuch parken. Diese Finanzinstrumente sind in der Regel leicht zugänglich und erlauben Ihnen raschen Zugriff. Zudem sind sie relativ sicher, sodass Sie Ihr Geld nicht einfach verlieren können.

 

Schritt 2: Investieren

Sobald der Notgroschen aufgebaut ist, geht es direkt in die Phase zwei über: Investieren. Ab jetzt investieren Sie monatlich das Geld, das Sie beiseite legen. Da dieses Geld dazu dient Vermögen aufzubauen und in der Regel in den nächsten Jahren nicht gebraucht werden wird, muss das Geld weder unbedingt rasch verfügbar noch möglichst sicher angelegt werden. Das heißt, ab diesem Schritt darf auch etwas (kalkuliertes) Risiko eingegangen werden.

Auf dieser Stufe gibt es auch deutlich mehr Finanzprodukte, die interessant sein können. Beispielsweise Sparpläne für ETFs, Kryptowährungen oder Aktien können eine gute Möglichkeit sein, oder Sie sparen das Geld an um damit dann den Eigenkapitalanteil für Immobilien zu bestreiten. Auch Edelmetalle, Gold, Silber oder weitere Investmentformen sind ab diesem Schritt eine Möglichkeit, die Sie in Betracht ziehen können.

Ein wichtiger Tipp sollte hier aber erwähnt werden: Je mehr Risiko Sie eingehen, desto höher sind die zu erwartenden Gewinne, aber auch das Ausfallrisiko steigt, sodass ein Totalverlust möglich ist. Das heißt, egal worin Sie investieren, Sie sollten sich gut damit auskennen, Risiken und Gewinne gut einschätzen können und das Risiko durch Diversifikation möglichst breit streuen.

Dabei sollte das Ziel natürlich sein, dass Ihr Geld für Sie weiter arbeitet, und Ihnen mehr Geld verschafft. Wenn Sie also investieren, und das Geld nach Inflation immer weniger wert wird, könnte sich eine andere Anlagestrategie, oder aber das Gespräch mit einem professionellen Finanzberater oder Vermögensberater lohnen.

 

Schritt 3: Finanzieller Schutz

Der dritte Schritt, Schutz, wird früher oder später durch erfolgreiches Investieren erreicht. Schutz bedeutet, dass Ihre Einnahmen aus den Investitionen Ihre Fixkosten wie Miete oder ähnliches übersteigt. Ab diesem Zeitpunkt könnten Sie theoretisch Ihren Job verlieren, und müssten nicht aus der Wohnung ausziehen. Allerdings sollten Sie gut überlegen, ob Sie Ihren Job bereits auf dieser Stufe an den Nagel hängen möchten, denn mehr als die Grundbedürfnisse können auf dieser Stufe noch nicht gedeckt werden.

 

Schritt 4: Finanzielle Freiheit

Die Wahl ob Sie Ihren Job weiter machen möchten, oder lieber den Rest Ihres Lebens im Urlaub verbringen, stellt sich ab sofort. Bei Finanzieller Freiheit sprechen wir davon, dass Ihre Vermögenswerte ausreichend Geld durch beispielsweise Dividenden, Zinsen oder Mieteinnahmen, abwerfen, um Ihr Leben zu finanzieren.

Hierbei sprechen wir nicht mehr nur von den Fixkosten wie Miete, sondern auch von Kosten für den Lebensstil wie Restaurantbesuche, Konzerte, Designer Kleidung, oder was auch immer Ihren persönlichen Lebensstandard ausmacht. Mit Finanzieller Freiheit müssen Sie Ihren Lebensstil nicht länger einschränken um zu sparen, sondern Ihre Vermögenswerte erwirtschaften mehr Geld als Sie Ihr Lebensstil kostet.

 

Protipp: Gehaltssprünge

Nach dem ersten Gehalt bleibt vielleicht noch nicht viel übrig, selbst wenn Sie 10 oder mehr Prozent sparen. Davon alleine werden Sie wahrscheinlich nicht reich oder gar finanziell frei. Allerdings gibt es einen Punkt, der Ihnen maßgeblich dabei helfen kann, Ihre finanzielle Freiheit deutlich schneller zu erreichen: Gehaltssprünge.

Warum? Fragen Sie vermutlich. Ganz einfach. Normalerweise erhöhen wir mit höherem Gehalt unsere Lebenskosten. Entweder es werden neue, teurere Autos gekauft, ein größeres Haus oder teurere Markenkleidung. Das nennt sich Lebensstil Inflation.

Wenn Sie diesem Drang allerdings wiederstehen, und den Unterschied zwischen neuem und alten Gehalt zu 50 Prozent investieren, können Sie deutlich mehr Geld für Investitionen verwenden und auch Ihren Lebensstandard erhöhen. Cool, oder?

 

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, helfen Ihnen unsere erfahrenen Vermögensberater gerne weiter!


Grundlagen

Von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Investment – alles was Sie als Einsteiger über Immobilien-Investments wissen müssen.