
Immobilien gehören ins Anlageportfolio!
Warum sollten Immobilien ins Anlageportfolio?
Ob Vermögensberater, Finanzexperte oder Youtube-Star aus dem Bereich Personal Finance, alle sind sich trotz aller unterschiedlichen Themen in einem Bereich einig: Immobilien sollten in jedem Anlageportfolio enthalten sein. Die Gründe dafür sind vielfältig und in diesem Artikel werden die wesentlichsten Punkte die für Immobilien sprechen ausführlich erklärt.
Vorteile Immobilien im Anlageportfolio
Um alle Vorteile im Detail aufzuzählen und auszuführen reichen ganze Youtube Kanäle nicht, sodass hier die wesentlichsten Vorteile erläutert werden.
Langfristiges Investment
Immobilien sind grundsätzlich langfristige Investments. Natürlich gibt es einige Investment Strategien bei denen Immobilien relativ kurze Zeit gehalten und anschließend wieder verkauft werden. In der Regel sind Immobilien jedoch meist mehrere Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte im Portfolio eines Investors.
Dafür gibt es mehrere Gründe. Immobilien sind einerseits eine der teuersten Anlageklassen. Während in Aktien oder Fonds bereits schon mit geringen Summen, beispielsweise 25 Euro im Monat investiert werden kann, sprechen wir bei Immobilien von mindestens fünf oder sechsstelligen Beträgen, selbst für kleinste Wohnungen. Das bedeutet, dass es deutlich weniger Personen gibt, die tagtäglich Immobilien traden, wie das beispielsweise am Aktienmarkt der Fall ist.
Außerdem ist es gar nicht möglich dieselbe Immobilie mehrmals pro Tag zu kaufen oder zu verkaufen. Die Prozesse mittels Notar, Grundbucheintragungen, et cetera sind viel zu aufwändig und kostspielig um diese Art des Immobilien-Tradings (in Österreich!) attraktiv zu machen.
Großer Hebel
Ein weiterer Vorteil ist der große Hebel durch Immobilien. Was bedeutet das? Wenn Sie auf die Bank gehen und einen Kredit über 250.000 Euro für Aktien haben möchten, wünschen wir Ihnen viel Glück. Sehr wahrscheinlich werden Sie mit leeren Händen zurückkehren. Gehen Sie jedoch auf die Bank und möchten dieselbe Summe für den Erwerb einer Immobilie leihen, stehen die Chancen sehr gut, dass Sie den Kredit bekommen. (Anm.: vorausgesetzt Sie erfüllen Vorgaben zur Kreditvergabe, wie Eigenkapitalquote, Haushaltsrechnung und Laufzeit.)
Das bedeutet, dass Sie Ihr persönlich eingesetztes Geld deutlich hebeln können. Was heißt das? Nehmen wir an, Sie haben 300.000 Euro angespart.
Wenn Sie nun Aktien kaufen möchten, müssen Sie das wahrscheinlich zu 100% mit ihrem eigenen Kapital, also Ihrem hart verdienten Geld, bezahlen. Damit haben Sie genau keinen Hebel, da Sie nur 1:1 das Geld investieren können, das Ihnen schon gehört. Damit ist die Investmentsumme bei maximal 300.000 Euro.
Bei Immobilien dagegen sieht die Rechnung in der Regel deutlich anders aus. Bei 300.000 Euro (inkl. Kaufnebenkosten) ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie nur 20% selbst mitbringen müssen, also „nur“ 60.000 Euro. Die restlichen 240.000 Euro können Sie von der Bank leihen. Wenn Sie nun Ihre gesamten 300.000 Euro investieren möchten, können Sie bis zu insgesamt 1.500.000 Euro Immobilienwert anschaffen (wobei 1.200.000 Euro Kredite von der Bank sind).
Cash Flow
Sobald Sie Immobilien im Portfolio haben und diese vermietet sind, haben Sie jeden Monat Einnahmen aus den bezahlten Mieten. Das bedeutet, solange Sie keinen Leerstand haben, wird Ihnen die Immobilie stets Geld auf das Konto schaufeln. Natürlich müssen Sie davon Zinsen und Schulden bei der Bank bezahlen, sämtliche Betriebskosten und am Ende den Gewinn versteuern. Doch wenn Sie klug in Immobilien investieren, bleiben Ihnen am Ende des Monats dennoch Einnahmen übrig die Sie als arbeitsfreies Zusatzeinkommen nach Lust und Laune ausgeben, oder neu investieren können!
Natürlich gibt es auch andere Modelle, wie das Bauherrenmodell, das völlig anders aufgebaut ist. Hier liegt der Fokus auf der persönlichen Steueroptimierung. Das Modell punktet ebenso mit der Ausrichtung auf Investoren, die eine komplett gemanagte Immobilienveranlagung suchen. Der Kredit wird rascher zurückbezahlt, um anschließend einen deutlich höheren Cashflow als arbeitsfreies Zusatzeinkommen bzw. Zusatzpension zu erzielen!
Wertanlage
Immobilien sind sehr werthaltige Investmentobjekte. Natürlich kann es in schlimmen Lagen passieren, dass der Wert sinkt. In der Regel jedoch stellen Immobilien eine recht stabile und vor allem vor der Inflation geschützte Wertanlage dar.
In guten Lagen ist es vergleichsweise einfach Mieter zu finden, der Marktpreis steigt mindestens im Ausmaß der Inflation und der Mietzins kann ebenfalls mit der Inflation gemeinsam angehoben werden.
Damit verlieren Sie in der Regel keinen Wert, egal wie sehr die Inflation steigt, können (beinahe) jederzeit in Ihrer eigenen Wohnung einziehen (wenn Sie Eigenbedarf anmelden) und trotzen so der Inflation.
Geringe Volatilität
Geringe Volatilität bedeutet, dass sich die Immobilienpreise relativ langsam entwickeln. Während Aktien oder Kryptos unter Umständen mit großen Schwankungen zu kämpfen haben, sind Immobilien deutlich weniger volatil.
Wenn die Preise steigen tun sie das vergleichsweise gemächlich, dafür aber auch nachhaltig. Wenn die Preise fallen, brauchen Sie nicht fürchten auf einen Schlag alles zu verlieren. Meist sinken Immobilienpreise viel zu langsam dafür. Das bedeutet, dass Sie immer noch die Chance haben alles zu verkaufen, bevor riesige Verluste zu beklagen wären.
Gleichzeit entwickeln sich aber auch die Preise vergleichsweise langsam nach oben. Damit haben Sie als Immobilien Investor deutlich mehr Zeit, sich auf Trends einzustellen oder Ihre Strategie neu auszurichten. Das bedeutet auch, Sie können nachts gut schlafen, da die Immobilien am nächsten Tag wahrscheinlich kaum mehr oder weniger wert sein werden, als am Vortag. Das nimmt Stress und hilft den Tag rund um zu genießen und sich auf neue Investments zu konzentrieren!
Nachteile Immobilien im Anlageportfolio
Natürlich gibt es immer zwei Seiten der Medaille, so auch bei Immobilien. Trotz aller Vorteile gibt es einige Punkte, die Immobilien etwas unattraktiv erscheinen lassen. Der wesentlichste Punkt steckt bereits im Namen: Immobilien sind immobil, also nicht mobil.
Was heißt das? Wenn Sie das Land verlassen möchten um anderswo ein Leben aufzubauen, können Sie Immobilien nicht einfach einpacken und mitnehmen. Auch der Verkaufsprozess gestaltet sich im Vergleich zu sehr liquiden Anlageklassen wie Aktien oder Tagesgeldkonten, relativ aufwändig. Innerhalb weniger Tage kann häufig nicht viel gemacht werden.
Aber!
Von diesen beiden Themen abgesehen bleiben wir bei unserer Überzeugung: Wenn nicht besonders triftige Gründe dagegen sprechen, sollten Immobilien auf jeden Fall in ein Anlageportfolio! Dafür gibt es unterschiedlichste Strategien. Eine beliebte Möglichkeit in Österreich ist das Bauherrenmodell und wenn Sie noch gar nicht wissen, wie Sie starten sollen, kann ein Vermögensberater großartige Hilfe leisten!
Wenn Sie noch weitere Fragen haben, helfen Ihnen unsere erfahrenen Vermögensberater gerne weiter!

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